Schleswig-Holstein stellt die Staatskanzlei auf Linux um

Veröffentlicht · Von Dazr

Die Staatskanzlei in Kiel arbeitet jetzt mit Linux, nach LibreOffice, Open-Xchange und OpenTalk. Die übrigen Ministerien folgen Schritt für Schritt.

Schleswig-Holstein setzt den Umstieg auf einen Open-Source-Arbeitsplatz fort. Am 19. September 2026 gab die Landesregierung bekannt, dass die Staatskanzlei in Kiel nun mit Linux arbeitet.

Wo der Umstieg steht

Die Zahlen dahinter

Das Land nennt Einsparungen von mehr als 15 Millionen Euro an Lizenzkosten, denen 2026 rund 9 Millionen Euro an einmaligen Investitionen für die Migration und die Weiterentwicklung der Open-Source-Lösungen gegenüberstehen.

Warum das wichtig ist

Schleswig-Holstein zeigt, dass eine Verwaltung ihre Arbeitsplatzsoftware schrittweise wechseln kann: zuerst die Office-Dateien, dann E-Mail, Videokonferenzen, Fachanwendungen und schließlich das Betriebssystem, begleitet von Schulungen und Hilfe vor Ort. Offene Dateiformate erleichtern jeden Schritt, weil Dokumente funktionieren, egal welche Anwendung sie öffnet.

Quellen

Zur Information, keine Rechtsberatung. Zuletzt aktualisiert am 19. Oktober 2026.

Themen: Digitale Souveränität, Deutschland, Open Source

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